Am Samstag, den 14. März 2026, hieß es in Wolsdorf wieder: Handschuhe an, Müllsäcke auf und los geht’s! Beim traditionellen Stadtputztag machten sich große und kleine Helferinnen und Helfer daran, ihren Siegburger Stadtteil von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien. Natürlich durfte auch der JGV Rosenhügel bei dieser Aktion nicht fehlen.
Mit einer motivierten Truppe rückten die Rosenhügler rund um den Rosenhügel sowie im Bereich der Autobahnunterführung an der Viehtrifft aus, um Wege, Büsche und Grünflächen gründlich zu säubern. Professionell ausgerüstet mit Bollerwagen, Greifzangen, Müllsäcken und einer guten Portion Tatendrang machten sich die Mitglieder daran, das Gebiet Stück für Stück von herumliegendem Müll zu befreien.
Und was dabei alles zum Vorschein kam, ließ so manchen Helfer nur den Kopf schütteln. Neben den üblichen Verdächtigen wie Verpackungen und Papier fanden sich auch eher ungewöhnliche Fundstücke. Von Plastikkanistern bis hin zu noch vollen Schnapsflaschen war alles dabei – offenbar hatte so mancher Zeitgenosse seine ganz eigene Vorstellung von Müllentsorgung. Für die Sammler war es jedenfalls eine Mischung aus Kopfschütteln und Schmunzeln, was sich da alles in Hecken und am Wegesrand versteckte.
Trotz der überraschenden Funde stand der Spaß am gemeinsamen Engagement im Vordergrund. Schließlich zeigt der Stadtputztag jedes Jahr aufs Neue, wie viel man gemeinsam für den eigenen Stadtteil erreichen kann. Innerhalb weniger Stunden waren die Wege wieder sauber, und die Müllsäcke füllten sich beachtlich.
Nach getaner Arbeit wartete dann auch die wohlverdiente Belohnung auf alle Helferinnen und Helfer. Die Interessengemeinschaft Wolsdorf hatte für die fleißigen Sammler Getränke sowie eine kräftige Stärkung vorbereitet. Softdrinks, Pizza und heißer Erbseneintopf sorgten dafür, dass Hunger und Durst schnell verschwanden und man den Vormittag gemütlich gemeinsam ausklingen lassen konnte.
Der JGV Rosenhügel bedankt sich bei allen Beteiligten und Organisatoren für den gelungenen Einsatz. Solche Aktionen zeigen, wie viel man erreichen kann, wenn ein Stadtteil zusammen anpackt – und dass Engagement für die eigene Umgebung durchaus auch Spaß machen kann.
Bis zum nächsten Stadtputztag heißt es also: Augen offen halten und Müll bitte dahin werfen, wo er hingehört – nämlich in die Tonne!